Die Hausordnung der Jane-Goodall-Grundschule

Das Zusammenleben in unserer Schule erfordert Verabredungen. Grundsätzlich gilt: Verschiedenheit und Vielfalt gehören zu uns. Unser Ziel ist es, achtsam und rücksichtsvoll miteinander zu sein. Alle am Schulleben beteiligten Personen begegnen sich respektvoll und höflich.

 

Die ausdrückliche Förderung der Sozialkompetenz sowie gewaltfreie Erziehung sind uns wichtig. Dazu haben wir ein Konzept entwickelt, das im Schulprogramm verankert ist.

 

Um den schulischen Alltag gut zu gestalten, halten wir uns an folgende Regeln:

 

  • Wir* wollen freundlich und höflich zueinander sein.

  • Wir wollen Streit mit Worten lösen.

  • Unsere Schule sieht schön aus! Deshalb achten wir gemeinsam darauf, dass dies so bleibt.

  • Wir bewegen uns im Schulgebäude leise und rücksichtsvoll.

  • Wir sind alle immer pünktlich!

  • Wir beachten die Schulregeln (beim Essen; auf dem Schulhof, auf der Toilette, in den Klassen, in der Turnhalle).

  • Wir bereiten unsere Materialien so vor, dass wir rechtzeitig mit dem Unterricht beginnen können.

  • Wir gehen sorgfältig mit Sachen und Materialien um, egal ob sie uns oder anderen gehören.

  • Wir hinterlassen Spiel- und Arbeitsplätze aufgeräumt und sauber.

  • Wir melden uns bei den jeweiligen Bezugspersonen an und ab.

  • Wir schützen die Pflanzen, Bäume und Sträucher auf dem Schulhof und im Schulgarten und ernten gemeinsam mit unseren Betreuern.

     

*WIR sind die Schulgemeinschaft: Schüler:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen und alle, die in Haus und Hof oder im Büro arbeiten, sowie HelferInnen im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften und im Ganztag und selbstverständlich auch die Eltern!

 

Wir treffen folgende Verabredungen:


1.    Gegenstände wie elektronische Spiele wie z. B. Gameboy, MP3-Player, Modespielzeug und Sammelkarten bleiben zu Hause.
Das Mitführen von Mobiltelefonen ist erlaubt, sie müssen aber ausgeschaltet sein und in der Schultasche bleiben.
Smartwatches und ähnliche Geräte müssen ausgeschaltet sein. 

 

Begründung:
Spiel- und Tauschleidenschaft sorgt immer wieder für verspätetes Erscheinen zum Unterricht. Darüber hinaus gibt es unnötige Streitereien. Sammelkarten und anderes Modespielzeug wecken verfrühten Konsumdrang und die Kinder unterliegen unkritischer Kommerzialisierung. Teure Karten, Spielzeuge oder Wertgegenstände verschwinden. Auf die Kinder, die – aus welchen Gründen auch immer- solche Spielsachen nicht besitzen wird Druck ausgeübt.

 

2.    Spielzeug, das nicht im Zusammenhang mit unterrichtlichen/ergänzenden Aufgaben steht (z.B.an einem Spielzeugtag, zur Präsentation, als Steckbrief, als zeitweiliger tröstender Begleiter …) bleibt zu Hause.

 

Begründung:
Als Bildungseinrichtung ist unser Ziel den Kindern eine umfassende, förderliche Vielfalt an Material und Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Für eine entsprechende Ausstattung haben wir zu sorgen. Diese ist an Bildungszielen orientiert. Sie muss sinnvoll in der Gemeinschaft zu nutzen und entsprechend robust, pädagogisch wertvoll sowie in entsprechender Anzahl vorhanden sein. 

 

3.    Mitgebrachte Flummies, Roller, Skateboards, Fahrräder etc. werden im Schulhaus und auf dem Schulgelände nicht benutzt. 

 

Begründung:
Das Fahren in den Fluren ist gefährlich. Es besteht Verletzungsgefahr durch Zusammenprallen, Stürze, Aufprall auf Glastüren. Gummibälle (Flummies) sind weder in ihrer Flugrichtung noch in ihrer Wucht zu kontrollieren. Unfälle mit privaten Spiel- und Fahrzeugen sind nicht versichert. Aus Rücksicht und Vorsicht sind auf dem Schulgelände und vor dem Schulhaus Fahrräder zu schieben. Aufbewahrungsmöglichkeiten für private Fahr-oder Spielgeräte gibt es in den Räumen der Schule nicht.

 

(gültig ab Mai 2015)

 

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